Category: Triviales

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9-Euro-Müdigkeit

…statt 9-Euro-Müßigkeit. 97% der Zeit stehen Autos in der Gegend herum und stören. 97% der letzten Woche habe ich gelesen, dass das 9-Euro-Ticket nicht enden darf. Nun ist September. Geblieben sind völlig schwammige Versprechen, wie es nun weitergehen könnte. Meine Hoffnung ist geschrumpft. Erwartungen sind niedriger als noch im Juni. Das war evtl auch die gewünschte Taktik.

Die letzten drei Monate war es so einfach wie nie, den passenden Tarif zu buchen um sich mit dem ÖPNV zu bewegen. Entsprechend gestiegen ist heut die Anzahl an Kontrolleur*innen in den Zügen.

Vielleicht hilft zur Überbrückung ja ein Fond.

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Urlaub am Meer oder doch lieber in den Bergen?

Arbeitstag Numero 2 nach dem Sommerurlaub und die Normalität ist vollends zurückgekehrt. Bloß die Temperaturen sind geblieben. Und wo wir schon einmal hier sind frage ich mich, ob hitzige Diskussionen im Internet wohl bei heißen Temperaturen erträglicher sind? Zu starke Temperaturschwankungen sollen ja für unsere Körper gar nicht so gut sein. Sei’s drum.

An manchen Orten im Netz startet die Vorfreude auf das September-Event von Apple. Sommerloch-Nachrichten im Tech-Bereich können dann auch mal mit überschwänglicher Vorfreude auf eine Akkuanzeige mit %-Angabe im kommenden Betriebssystem-Update von iPhones ausfallen. Andere iOS-Tipps halte ich hingegen für hilfreich.

Meine Twitter-Umfrage vom letzten Samstag zum Reiseverhalten ist auf Twitter geschlossen. Vier von Euch hatten eine sehr klare Meinung dazu, ob Urlaub in den Bergen oder am Meer entspannender ist. Ich werde diese Evaluation in weiteren Urlaubsplanungen berücksichtigen.

Die arbeitsfreie Zeit wird aktuell intensiv mit Recherche zur Förderung von Altbausanierungen verbracht. Pünktlich zum Anfang der kommenden Woche ändert sich einiges. Da wollen noch ein paar Anträge rausgeschickt werden. Spezialexperten zum Thema dürfen sich gern melden. Ebenfalls freue ich mich über Feedback, ob ich hier mehr davon erzählen soll.

Und nun zur Medien-Diät des heutigen Tages:

Medien-Diät

Hier wird jetzt weiter Zoolander Sandman geschaut.

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Ein Logbucheintrag aus dem Liegestuhl

Ein Logbucheintrag aus dem Liegestuhl. Dank des Einsatzes der viel zu oft vergessenen Laptop-Unterlage heute sogar ohne glühenden Bauch. Der Tag bestand aus mäßig viel Arbeit, viel gutem Wetter, viel Garten und ein wenig Bewegung. Zum Abschluss, die Ernte aus Beeren und Kirschen.

Seit dieser Woche existiert hier im Haushalt wieder ein Büchereiausweis. Ein Online-Zugriff auf digitale Inhalte existierte schon länger. Nun kommt evtl. wieder etwas mehr Papier ins Haus, das aber auch planmäßig wieder verschwindet. Weniger Ballast und so. Mal sehen wie sich das bewährt. Über den Sommer bestimmt ganz gut.

Zeitzeuge sein

Im Hinblick auf den geplanten Sommerausflug nach Kassel, habe ich mir diverse Kommentare und Meinungen zu dem antisemitischen Kunstwerk bei der documenta-FIFTEEN durchgelesen und angehört. Am besten gefiel mir die Empfehlung trotz aller Stellungnahmen und der Entfernung des Gemäldes kritisch zu bleiben und Zeitzeuge zu sein. Unglaublich, dass diese Dinge in diesem Land immer noch „aus Versehen“ passieren und übersehen werden. Das stimmt mehr als nachdenklich.

Sommergerichte

Zur Kombüse: Heute ging es in verschiedenen Gesprächen um locker, leichte Sommergerichte bei denen es, meiner Wahrnehmung nach, eher um die Einfachheit der Zubereitung, als um die Schlichtheit und Verträglichkeit der Zutaten ging. Kein uninteressanter Ansatz. Was ist denn eigentlich ein Sommergericht? Was sind Anforderungen dafür? Ein paar Stichpunkte:

  • leicht sollen die Gerichte sein
  • fettarm sollen sie sein
  • auf Sahne & Co sollen sie verzichten
  • wenn Fleisch oder Fisch rein muss, dann eher magerer
  • gern Salat, Gemüse eher gedünstet
  • Rezepte bitte immer mit Wow-Effekt

Man liest im Internet auch tolle Sätze wie „An heißen Tagen serviert man Gerichte, die leicht verdaulich sind und einfach gut tun.“ Den Rest des Jahres darf es kulinarisch dafür ordentlich auf die Mütze geben. Also bitte nichts leichtes oder etwa gesundes. Der Mensch ist doch ein seltsames Wesen.


Her mit Euren Sommergerichten!

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Gedanken zum plötzlichen kalendarischen Sommeranfang

Neulich erst standen noch die Schneeglöckchen auf allen Wiesen, die letzten mit künstlicher Tanne umwickelten Lichterketten wurden in den Groß- und Kleinstädten entfernt und irgendwie kam so eine Frühlingsstimmung auf. Nun ist Sommeranfang. Also der kalendarische. Und irgendwie fühlt sich das so an, als hätte ich dazwischen einige Monate und Wetterabschnitte verpasst. Heut sind es noch exakt 187 Tage bis Weihnachten und selbst das fühlt sich nur noch nach wenigen Tagen an.  Dabei könnte der Sommer gerade kaum aufdringlicher und offensichtlicher sein.

Erst am letzten Wochenende wurde der erste deutsche Hitzerekord gebrochen (39,2° C. in Cottbus) und in Brandenburg brennt der Wald. Eine Form von Sommer, an die wir uns und unsere nachfolgenden Generationen sich wohl gewöhnen müssen. Und dann ist es nicht mehr nur ein Bauchgefühl, dass der Sommer „plötzlich“ da ist. Denn die Sache mit der Zeit und der persönlichen Wahrnehmung bleibt immer eine schräge Kiste.
Dann werden ausgiebige Wetterphänomene und vieles mehr zu einer erschreckenden Normalität bei der es gut wäre, wenn einiges mehr unternommen würde als jetzt. Maja Göpel redete bei der re:publica 2022 über System Change. Luisa Neubauer mahnte uns in ihrem Vortrag  mit dem mehr als deutlichen Satz „Let’s not fuck this up!“ Und doch bleiben die Fragen offen, was man im Kleinen tun kann. Nachhaltigkeit leben und fördern. Energie sparen, Co2-Ausstöße minimieren und eben die Politik dran erinnern, dass man sehr wohl noch etwas tun kann. Auch wenn die Stimmung meist anders rüber kommt.

Ich persönlich würde eine (sehr lange) Verlängerung des 9-Euro-Tickets begrüßen. Die Tickets machen alternative Mobilitätsmöglichkeiten attraktiv, erreichbar und bieten all jenen günstige Auswege zum Auto, dass in vielen Fällen eher aus der Not heraus, als aus purer Überzeugung bevorzugt wird.

Konkrete Tipps für den Klimaschutz gibt es beim Nabu. Denn wie so häufig bei Veränderungsprozessen, hilft es bei sich selbst anzufangen. Und nicht nur auf die anderen zu schauen. 

Zum Abschluss noch ein paar versöhnliche Worte: Es ist Sommer. Und das kann auch schön sein. Mit einer neuen EP von Weezer noch ein bisschen schöner.

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Erdbeeren, die #rp22, das Neun-Euro-Ticket und Solarenergie

Den Erdbeeren gefällt das Wetter nicht. Die Versorgung mit Wasser habe ich übernommen. Die Versorgung mit Sonnenlicht liegt dann doch bitte in anderen Händen. Ebenso verhält es sich mit den Tomaten, Zucchini und Gurkenpflanzen. Das Garten-Update verschieben wir daher auf Juni.

Demnächst steht ohnehin erstmal ein Ausflug nach Berlin an. Die re:publica, kurz , findet nach einer pandemie-bedingten Pause mal wieder in Präsenz statt. In Berlin und dennoch an einem neuen Ort und hoffentlich mit viel Sonne. Die bleibt wohl auch der rote Faden hier im Beitrag.

Aus aktuellen Anlässen fange ich gerade an mich Solarenergie zu beschäftigen. Sachdienliche Hinweise werden hierzu gerne entgegengenommen. Vermeidbare Fehler etc. dürften natürlich ebenfalls geteilt werden. Die erste Jahreshälfte kostete Energie. Die zweite widmet sich dem Umgang mit den Erneuerbaren.

Der Start der Neun-Euro-Tickets steht kurz bevor und als erste große Reise steht ein Besuch der documenta-fifteen an. Die Kamera kommt selbstverständlich mit und evtl. gibt es auch hier im Juli spannendes von der Reise zu berichten.

Die Medien-Diät zum Wochenstart:

Zum Abschied noch ein Foto von einem Maikäfer. Pünktlich zum Monatsende.

Photo by Johannes Óvegur on Unsplash

Was liegt bei Euch so an?

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Alles wird teurer, überall!

So hört und liest man es dieser Tage hier und da. Generalisierungen dienen im Internet sowie im gesprochenen Wort gern dazu, anhand von Mustern eine Orientierung im Alltag zu erleichtern. Eine Übergeneralisierung, bzw. eine zu ausgeprägte Verallgemeinerung, erlebt man zum Beispiel auch bei ganz kleinen Kindern im Spracherwerb. Es hat Ohren, Augen und einen Schwanz? Na klar, es ist eine Katze, oder eben ein Hund. Je nachdem was man so von zuhause gewohnt ist. Schön, dass sich mit steigendem Alter zumeist eine Ausweitung der Kompetenzen und geistigen Kapazitäten zu diesem Thema einstellt. Doch zurück zu den steigenden Preisen.

Meine letzten skurrilen Beobachtungen zum Thema Preisentwicklung:

  • Eiskugeln, deren Preis nach Sorte variierte
  • schwankende Spargelpreise (je nach Verkaufsregion und der umgebenden Wetterlage, gern auch begründet mit dem Krieg in der Ukraine)
  • Dachlatten (immer verbunden mit einem Ohrwurm)
  • Sonnenblumenöl, das allen Ernstes von Menschen die gehamstert haben, nun zu horrenden Preisen in lokalen Facebook-Gruppen angeboten wird
  • Sprit, Strom etc. halten wir ebenfalls fest, hoffen aber auf geniale Lösungen aus der Politik und da sind wenig Skurrilitäten zu entdecken

Über welche Preissteigerung hast Du dich zuletzt gewundert oder zumindest geschmunzelt?

Neun-Euro-Ticket

Billiger wird wohl nur der Nah- bzw. Regionalverkehr. Daher empfehle ich dringlich den Erwerb eines 9-Euro-Tickets für die Monate Juni, Juli und August. Lesenswert sind diese Gedanken, dieses (inoffizielle) FAQ und dieser Linktipp für jene, die Unterstützung benötigen oder spenden möchten als #Ticketpaten.

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Ein Beitrag geteilt von OneWorryLess Foundation (@sorgeweniger)

Und da das ganze Thema mit den steigenden Preisen nur aus privilegierter Sicht zum Schmunzeln einlädt, freue ich mich über kreative Lösungen wie z.B. die #Ticketpaten oder Menschen, die im privaten Umfeld ohne Aufmerksamkeit im Netz unterstützen und für Menschen da sind.

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